Projektnummer: 26.13.12.02.05_Amika

Alternaria-Management im Klimawandel

Kartoffeln zählen weltweit zu den wichtigsten Kulturpflanzen und sind für die Ernährungssicherheit der Schweiz zentral. Durch den Klimawandel treten häufiger warme, trockene Sommer auf, die den Erreger der Alternaria-Dürr- und Sprühfleckenkrankheit begünstigen und zu Ertragsverlusten sowie Mykotoxinbelastungen führen können. Der bisherige Fungizideinsatz wird durch gesetzliche Einschränkungen – etwa das Mancozeb-Verbot seit 2022 – und zunehmende Resistenzen erschwert. Gleichzeitig will die Schweiz das Risiko von Pflanzenschutzmitteln bis 2027 um 50 % senken, was neue nachhaltige Strategien erfordert.
Das Projekt ergänzt das COPA-Vorhaben von Agroscope. Während COPA Alternaria-Arten, Resistenzen und Ertragsverluste untersucht, fokussiert dieses Projekt auf die Sortenanfälligkeit. In Feldversuchen wird ein standardisiertes Bewertungsverfahren entwickelt, um Anfälligkeiten zu erfassen und diese rasch für die empfehlende Sortenliste bereitzustellen.

Name, Vorname Standort
de Werra Patrice Reckenholz
Musa Tomke Reckenholz

Es wurden keine Publikationen gefunden.