Eine effiziente und bedarfsgerechte Fütterung bildet die Grundlage für ressourcenschonende und klimafreundliche Wiederkäuersysteme. Die Qualität und Verdaulichkeit des Wiesen- und Weidefutters bestimmen wesentlich die Futteraufnahme der Tiere und die Rationsgestaltung. Durch eine präzise Rationsplanung, ausgewogene Energie-Protein-Versorgung und regelmässige Futterbewertung lassen sich Futtereffizienz, Tierleistung und Treibhausgasintensität verbessern. Eine absolute Reduktion der Treibhausgasemissionen ist dadurch nicht zwingend zu erwarten; vielmehr steht die Verbesserung der Produktionseffizienz und die Verringerung der Treibhausgasintensität im Vordergrund. Eine laufende Fütterungskontrolle, etwa über Milchleistungs- und Milchinhaltsstoffdaten, ermöglicht es, Optimierungspotenziale zu erkennen und zu realisieren.