In diesem Zwischenbericht legen wir dar, was bezüglich Monitoring Humusaufbau bisher umgesetzt wurde und wie das weitere Vorgehen aussieht.
Generell zeigt sich, dass die meisten der beprobten Flächen über gute Corg-Gehalte verfügen. Vor allem die Naturwiesen/Weiden verfügen über sehr hohe Corg-Gehalte und es ist in der Zukunft zentral, diese durch die Weiterführung der guten Bewirtschaftung zu erhalten oder wo möglich gar zu steigern. Wie das möglich ist, wird mit den Landwirt/-innen im November 2024 diskutiert, um für die Expansionsphase möglichst gute Empfehlungen abgeben zu können.
Auch heben die bisherigen Auswertungen den grossen Wert von analytischen Bodenproben zur Einordnung von Corg-Gehalten für die Düngung hervor. Gegenüber der bisher häufig angewandten Fühlprobe unterscheiden sich die analytischen Resultate um einen Faktor drei. Die analytische Bestimmung von Corg-Gehalten, Ton und weiteren Nährstoffen ist somit für eine standortangepasste Düngung zu fördern.
Im laufenden Jahr 2024 stehen die Untersuchungen im Modul ANU an. Zusätzlich werden den beteiligten Betrieben am geplanten Infoanlass Einzelheiten zu den Resultaten mitgeteilt und die Bedeutung der Resultate für die einzelnen Standorte gemeinsam erarbeitet. Danach werden die Bodenproben als Teil des Monitorings «Kohlenstoffspeicherung, Treibhausgase, Nährstoffverluste und Bodeneigenschaften» weiter ausgewertet. Daraus werden Empfehlungen in Bezug auf mögliche Bewirtschaftungs-Optimierungen und die Überwachung der Corg-Gehalte abgeleitet, auch in Anbetracht der weiteren Beprobungsrunden in den Jahren 2028 und 2033.