Die Gewährleistung einer qualitativ hochwertigen Beratung in der Ernährungs- und Agrarwirtschaft ist von entscheidender Bedeutung, jedoch nimmt die Komplexität der Fragen und die Rahmenbedingungen, in denen sich die Landwirtschaft bewegt, zu. Die Betriebe müssen sich anpassen und das bedeutet, neue Kulturen anzubauen und damit verbundene, neue, lokale, regionale und nationale Wertschöpfungsketten (WSK) zu entwickeln oder
sich optimal in bestehende zu integrieren. Damit dies gelingt, müssen Betriebe durch die landwirtschaftlichen Beraterinnen und Berater optimal und kompetent begleitet werden. Um die Kompetenzen der landwirtschaftlichen Beratung im Bereich nachhaltiger WSK durch gemeinschaftliches Lernen zu stärken, wurde das Projekt «Beratungskompetenzen in den landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten stärken» ins Leben gerufen. Mehrere Organisationen und Kantone haben kooperiert, um ein einheitliches wissenschaftliches Niveau sicherzustellen und einen gemeinsamen methodischen Ansatz zu entwickeln. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Schweiz eine enge Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft nötig ist, um neue WSK zu unterstützen. Ausserdem muss es eine Zusammenarbeit zwischen den Beratenden aus verschiedenen Kantonen geben, weil die Themen immer spezifischer werden und man vom Wissen der anderen Kantone profitieren sollte.