Die Kosten für die Nutzung von Landmaschinen haben sich dieses Jahr je nach Maschinentyp nur leicht erhöht oder bleiben stabil. Nach 2022 erfolgte dieses Jahr wieder eine Vollerhebung der Neupreise. Über die letzten vier Jahre zeigten sich Preissteigerungen von insgesamt 5-15 % - je nach Maschinentyp. Im gleichen Zeitraum haben sich der Euro und der US-Dollar um 12 % bzw. 14 % vergünstigt. Ohne die Erstarkung des Schweizer Frankens wäre somit die Preissteigerung deutlich stärker ausgefallen. Preise für Treibstoff und Kapital sind im Vergleich zum letzten Jahr weitgehend stabil geblieben. Mit Ausnahme der Folienpreise (+19 %) wirken sich die geopolitischen Verwerfungen im Nahen Osten wohl erst verzögert auf die Maschinenkosten aus. Der innerlandwirtschaftliche Lohnansatz bleibt bei Fr. 32.- je Arbeitsstunde. Der Preisindex für Gebäude ist wiederum um gut 1 % angestiegen. Die publizierten Entschädigungsansätze sind als (unverbindliche) Richtwerte zu verstehen, die unter den getroffenen Annahmen einen kostendeckenden Maschineneinsatz erlauben. Die aufgeführten Arbeitsleistungen beziehen sich nur auf die effektive Feldarbeitszeit; Stör-, Rüst- und Wegzeiten sind (ausser bei Transportgeräten) nicht berücksichtigt. Bei motorisierten Geräten sind die Treibstoffkosten inklusive und müssen bei Selbsttankung von den Richtwerten abgezogen werden. Für Kostenberechnungen im Einzelfall können die Annahmen entsprechend der konkreten Betriebssituation und den aktuellen Preisen im Programm «TractoScope» angepasst werden (www.kostenkatalog.ch).